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Unsere Feuerwehr

Die Wehr am Strand, 2011

Die Wehr im November 2006

wir über uns

Kurzübersicht:

Auszug der Festschrift zur 75-Jahrfeier
der Freiwilligen Feuerwehr St. Peter-Ording

Im Jahre 1906 machten sich die Einwohner Gedanken über die Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr in unserem Ort. Sicherlich angeregt durch andere Gemeinden und Ortschaften, wo diese Einrichtungen teilweise schon mehr als 20 Jahre bestanden. Aber auch aus dem Pflichtbewusstsein heraus, den Mitmenschen in der Gemeinde in Notfällen zu helfen, deren Hab und Gut oder sogar deren Leben zu schützen. Man hatte erkannt, dass es einfach notwendig war, eine ausgerüstete Feuerwehr zur Verfügung zu halten, zumal St. Peter sich ständig durch neue Hotels und Logierhäuser vergrößerte.
Die Anregungen zur Gründung eines solchen Vereins wurden also in die Tat umgesetzt und die Gemeindevertretung um Mithilfe gebeten. Dieses geht aus dem Protokoll der Gemeindeversammlung vom 06. Juli 1906 eindeutig hervor. Hierin wurde über die Errichtung einer Brandwehr, wie man sie damals nannte, und die Anschaffung einer Spritze beraten und beschlossen.
Ein genaues Gründungsdatum ist nicht bekannt, man geht aber vom Jahr 1907 aus. Die Einbeziehung der Nachbargemeinde Ording sollte erst im Jahre 1908 erfolgen, da die Ordinger keinen Nutzen in der Anschaffung einer gemeinsamen Feuerspritze sahen.

Zu ihrem ersten Hauptmann wurde der Hotelier Bernhard Duhm gewählt. Ihm zur Seite standen der Schriftführer Amadeus Jensen und der Stellvertreter Hauptmann Hermann Heldt. Es entwickelte sich ein reges Vereinsleben, zu den Übungen die vom Hauptmann angesetzt wurden, waren meistens alle Kameraden zur Stelle.

Die erste Nassübung wurde am 09. März 1908 im Dorfe durchgeführt. In einer anschließenden Versammlung wurden die Mängel besprochen. Es wurde festgestellt, dass die Spritze voll und ganz den Erwartungen entsprach, aber an Schlauchmaterial zu wenig vorhanden war. Die Gemeinde wurde angesprochen für mehr Schläuche zu sorgen.

Die erste Alarmierung der Wehr erfolgte am 02. April 1908. Der Schuppen des Fuhrmannes Siegfried Clausen brannte. In dem Holz und den Wagen fand das Feuer natürlich reichlich Nahrung. Als die Spritze eintraf, war schon fast alles niedergebrannt, und man bemühte sich, das angrenzende Wohnhaus zu schützen. Dies war bei den nächsten Bränden nicht anders. Zum fünften Brand, am 26. Dezember 1908 in Brösum, brauchte man trotz Dunkelheit und schlechtem Weg 45 Minuten, aber auch hier war der Hof nicht mehr zu retten, so schützte man eben das Nachbargebäude. Hier konnten auch die Tatinger Kameraden nicht helfen. Das waren bittere Erfahrungen für die Wehr. Die weiten und schlechten Wege und der Umstand dass nicht genug Pferde bereitstanden, die zudem noch erst von der Weide geholt werden mussten, führten zu diesem Missstand. Auch war das Spritzenhaus nicht an einer festen Straße. Die folgenden Jahre waren geprägt von ständigem Üben mit den Gerätschaften unter Heranziehung der Pflichtmannschaften.
Während des ersten Weltkrieges wurde die ganze Tätigkeit sehr eingeschränkt. Erst 1919 konnte wieder ein neuer Anfang gemacht werden. Aber neue Probleme tauchten auch jetzt wieder auf. Am 12. Januar 1924 erschien erstmalig Dr. Richard Felten mit einer eigenen Motorspritze an der Brandstelle, aber das Ding funktionierte nicht. So mussten die Wehrleute wieder fleißig mit der Handspritze löschen.
Das Problem der Wasserbeschaffung tauchte in einem besonders trocknen Sommer auf. Hatte man sich bisher immer auf gefüllte Gräben und Kuhlen verlassen, so mussten nun schnellstens Maßnahmen ergriffen werden.
Mit dem Wehrführer Johannes Heldt kam auch Anfang der dreißiger Jahre das lang ersehnte Spritzenhaus in die Dorfstraße.
In den Jahren des zweiten Weltkrieges waren Umorganisationen an der Tagesordnung, aus der Freiwilligen Feuerwehr wurde die Feuerlöschpolizei St. Peter und Ording. In dieser Zeit mussten Einsätze bis nach Hemmingsstedt und sogar nach Kiel bewältigt werden. Nach dem Krieg konnte die Wehr wieder in das alte Spritzenhaus einziehen, und später in die Autohalle der Deutschen Post umziehen.
1962 Einsatz während der Sturmflut
1964 konnte das erste Tanklöschfahrzeug in Besitz genommen werden, es versah seinen Dienst bis ins Jahr 2000.
März 1965 brennt das Kinderheim „Islandheim“, Westmarken ab
1967 werden die ersten Funkgeräte aus Mitteln der Kameradschaftskasse angeschafft.
Ab 1974 wurde die „Stille Alarmierung“ eingeführt
1976 Einsatz bei der Sturmflut
1978 Großbrand vernichtet Lorenzhof etwa 3 Monate nach der Fertigstellung.
1978/79 Einsatz im Schneewinter
1979 Cafe „Glück im Winkel“ abgebrannt

1995 wurde dann das heutige Gerätehaus am Heedweg bezogen. Auch wurde in diesem Jahr die Jugendfeuerwehr gegründet.
Heute bestehen wir aus über 100 Mitgliedern.
Zu der Einsatzabteilung zählen 4 Löschgruppen.
Nach erreichen der Altersgrenze werden die Mitglieder in die Ehrenabteilung versetzt.

Ein Feuerwehrmusikzug hat sich schon in den Anfängen gebildet, er besteht aus den Feuerwehren

St. Peter-Ording, Tating und Garding.

Er tritt heute unter der Bezeichnung - Musikzug Eiderstedt - auf.
Zusätzliche, nicht Feuerwehrangehörige sind herzlich willkommen.


Zur unserer Ausrüstung gehören folgende Fahrzeuge:

1 Mehrzweckfahrzeug, VW-T5
1 Mannschaftstransportfahrzeug, Jugendmobil, FIAT
1 Schlauchwagen SW 1000, Magirus-IVECO
1 Löschgruppenfahrzeug LF 8/8
1 Tanklöschfahrzeuge TLF 16/25, Magirus-IVECO
1 Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20/20, Magirus-IVECO
1 Drehleiter mit Korb DLK 23/12



gemeindewehr.pdf [1.157 KB]